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Virtualität, Symposium, INM-Institut für Neue Medien Frankfurt, 18.03.1997 von Gabriele Gramelsberger Durch die beliebige Veränderbarkeit elektronisch gespeicherter Daten eröffnen simulierte Modellwelten das gesamte Spektrum der Virtualität. Die Verschränkung der simulierten Modellwelten mit der Außenwelt an der Mensch-Maschine-Schnittstelle ermöglicht das Eintauchen des Beobachters in die synthetischen Vorstellungsräume. Die virtuelle Immersion erlaubt den Zugang zu neuen Erfahrungsräumen und -welten. Simulierte Modellwelten - vernetzt und multimedial - evolvieren zunehmend zu virtuellen Parallelwelten, die von autonomen Agenten (Knowledge Robots/Knowbots) bevölkert sein können. Der Kontakt des Beobachters mit Hilfe von digitalen Repräsentanten (Avatare) zu den virtuellen Parallelwelten und den Knowbots erweitert möglicherweise den menschlichen Erfahrungshorizont durch virtuelle Sinne bzw. kontextsensitive Strukturen. Virtuelle Weltbilder als Abbildungen artifizieller Umgebungen können entstehen und sich grundlegend von bewährten Erfahrungen unterscheiden. Die Virtualität simulierter Modellwelten eröffnet neue Erfahrungsräume und führt gleichzeitig durch die Verschränkung der Erfahrungsräume zum Hinterfragen des Realitätsverständnisses. Dabei sind Konzepte von Virtualität verschiedenster Perspektiven nötig. 18.03.1997, 10:00 - 18:00h - "Überlegungen zur Virtualität", Harald Holz, Professor an der Universität Bochum - "Phänomenologie der Medien", Andreas Becker, Mitarbeiter an der Universität Marburg - "Virtuelle Felder", Gabriele Gramelsberger, Mitarbeiterin am INM Frankfurt - "Umherschweifen - Vom Erkundungsverhalten in virtuellen Welten", Lorand Bruhacs, Student an der Universität Frankfurt - "Konstruktion virtueller Identitäten", Barbara Becker, Mitarbeiterin an der GMD St. Augustin: - "Virtualität und künstliches Bewußtsein", Gerd Döben-Henisch, Mitarbeiter am INM Frankfurt - "Der virtuelle Beobachter", Michael Klein, Mitarbeiter am INM Frankfurt - "Bericht über eine virtuelle Theorie und ihre Folgen", Frank Bartoldi, Mitarbeiter am MPI Garching Konzeption: Gabriele Gramelsberger, INM Frankfurt © Gabriele Gramelsberger, Berlin 2010 |