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Ästhetik der Wissenschaft,
Symposium und Medienkunstausstellung, Institut für Neue Medien Frankfurt, 15.06.1997
von Gabriele Gramelsberger



Der Computer ist eine Maschine zur Simulation raum-zeitlicher Prozesse. Die Veranschaulichung dieser Prozesse - im wissenschaftlichen wie künstlerischen Kontext - ermöglicht einen Zugang zum Datenmaterial der digitalen Modellwelten, der neue Erkenntnisdimensionen eröffnet. Intramediale Umsetzungen von Parameterwerten in Ton, Bild oder Symbolfolgen erweitern das Erfahrungsspektrum: Töne werden sichtbar, Bildstrukturen hörbar, Formeln visualisiert oder vertont. Wissenschaftliches Arbeiten mit simulierten Modellen vollzieht die Wende vom Abstrakten zum Anschaulichen.


15.06.1997, 14:00 - 19:00h - Symposium

- "Einführung: Ästhetik der Wissenschaft", Gabriele Gramelsberger, INM Frankfurt
- "Minimalflächen und optimale Formen", Konrad Polthier, TU Berlin
- "Dynamische kortikale Karten", Fred Wolf, MPI Göttingen
- "Phase(x), Trace, Skulptor - Netzwerkprojekte des CAAD-Lab", Florian Wenz, ETH Zürich
- "Interactive Chaos-Cube - physics goes media art", Michael Klein, INM Frankfurt


15.-30.06.1997 - Ausstellung

- Touch me, interaktive Video-Installation von Alba D´Urbano
- Virtueller Spaziergang durch die Wörlitzer Anlagen, interaktive 3D-Simulation von Nicolas Reichelt
- Minimalflächen, animiertes Video der TU Berlin
- Chao-Cube, interaktive Simulation von Michael Klein
- Virtual Space Explorers, Internetanimation von Thomas Klauß
- adoteasol, interaktive 3D-Simulation von Florian Wenz
- Mare, Video von Alba D´Urbano
- A Rose is a Rose, interaktive 3D-Simulation von von Alba D´Urbano
- Primo Tempore, Ikonen zur Informationsgesellschaft von Michael Höpfel
- Maggi, 3D-Simulationsfilm von Thomas Bayrle und Peter Frank
- Henry Rollins, Film von Judtih Ammmann

Konzeption: Gabriele Gramelsberger, INM Frankfurt


© Gabriele Gramelsberger, Berlin 2010